Spielen, lernen und leben - Kiga

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Spielen, lernen und leben- im Kindergarten „Unterm Regenbogen“
Kleinkinder erfahren das Leben mit allen Sinnen. Begierig saugen sie jede Erfahrung auf. Spielerisch begreifen sie die Welt und lernen, auf sich und die Gemeinschaft mit anderen zu vertrauen. Sie sind aber angewiesen auf klar verständliche Regeln, aufmerksame Begleitung und zuverlässige Unterstützung. Heitere Gelassenheit schafft bei uns eine Atmosphäre, die Entwicklung und Freude am Lernen erst möglich macht.
Der Kindergartentag wird von kleinen Ritualen strukturiert. Feste Zeiten für gezielte Angebote, Essen, Musik, Malen und Stuhlkreis sind Orientierungspunkte, die Vertrauen schaffen und den Kindern Sicherheit geben. Wir erleben gemeinsam die Jahreszeiten und feiern ihre Feste.
Bei uns erweitern die Kinder ihre sprach­lichen Fähigkeiten im Kindergartenalltag. Durch Sing- und Rollenspiele, Vorlesen, Erzählen und Nacherzählen von Geschichten vergrößern wir den Sprachraum mit jedem Tag.
Wer sich selbst etwas zutraut und keine Angst davor hat Fehler zu machen, ist stark für die Gemeinschaft. Wir fördern das kindliche Selbstvertrauen und begleiten helfend bei der Lösung von Konflikten.

Tagesablauf
Die Kinder werden in der Zeit von 7:30 Uhr bis 9:00 Uhr in den Kindergarten gebracht. Während dieser Zeit findet ein Freispiel statt. Auch verschiedene gezielte Angebote finden hier Raum. Um circa 10:30 Uhr haben die Kinder die Gelegenheit gemeinsam in der Gruppe zu frühstücken und ihr mitgebrachtes Essen zu verzehren.
 Im Anschluss an das Frühstück werden die Zähne geputzt. Danach findet wieder ein freies Spiel oder gezielte Angebote, bei schönem Wetter draußen, statt. Abschließend wird aufgeräumt.
Einmal im Monat findet  ein gesundes Frühstück statt. An diesem Tag bereiten wir mit den Kindern das Frühstück zu.
Jeden Freitag findet das pädagogische Kochen statt.  

Regeln uns Rituale
Nach der Eingewöhnungszeit betreten die Kinder unseren Kindergarten und wissen, was sie dort erwartet. Sie kennen die Erzieherinnen und ihren Gruppenraum und haben erste Kontakte mit den anderen Kindern aufgenommen. In eine vertraute Atmosphäre zu kommen, gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Es werden mit den Kindern gemeinsam, z.B. in einer Kinderkonferenz, Regeln und Rituale entwickelt, die dem täglichen Miteinander einen Rahmen geben. Dazu gehört das morgendliche Begrüßungsritual, der Tagesablauf, das Benutzen von Toiletten, Handtüchern oder auch das Abmelden, wenn jemand in einen anderen Raum möchte. So entwickeln die Kinder über die Tagesstruktur ein Zeitgefühl und fühlen sich zugehörig, denn auch sie haben einen festen Platz in der Gruppe.

Das Spiel
„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn, wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer ist."
(Astrid Lindgren, 1907-2002)
Spielen heißt für ein Kind: Die Welt erkunden und sich selbst ausprobieren, etwas tun, was Spaß macht, untersuchen, wie die Dinge funktionieren und entdecken, was sich mit eigenen Kräften alles bewerkstelligen lässt (Selbstwirksamkeit). Die Fähigkeit zum Spielen und die Vielfalt des Spiels ist Ergebnis dessen, was ein Kind immer wieder an Eindrücken aus seiner Umwelt sammelt und subjektiv verarbeitet. Es ist ein unermüdliches Ausprobieren und Experimentieren mit den Dingen. So ist das Spiel sowohl Voraussetzung als auch Quelle für die kindliche Entwicklung. Durch das zweckfreie Spiel werden die Eindrücke, welche das Kind erlebt, verarbeitet.

Das Freispiel
Im sogenannten Freispiel wählt jedes Kind selbstbestimmt aus, womit es arbeiten oder sich beschäftigen möchte. Materialien, Orte und Räume können für eigene Interessen und Bedürfnisse genutzt werden. Im Gruppenraum, aber auch in Kreativecke, der Wohnecke oder in den anderen Bereichen haben die Kinder einen breiten Erfahrungsraum für ihr Spiel zur Verfügung. Allein oder mit anderen- das bestimmen die Kinder, welche Themen ihnen wichtig sind, was sie erforschen und ausprobieren wollen auch. Die Dauer des Spiels wird durch die Kinder selbst festgesetzt oder aber durch die festen Gruppenzeiten begrenzt. Die Erzieherinnen halten sich aus dem Spiel der Kinder weitgehend heraus; sie schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen für das Freispiel. Sie sind für die Kinder ansprechbar und diese können von ihnen Hilfe bekommen.
Kinder entwickeln im Freispiel ein Gefühl von Verantwortung, Hilfsbereitschaft und sie finden heraus, wie die reale Welt funktioniert, zum Beispiel im Rollenspiel, im Gespräch mit anderen, im Nachspüren der Gemeinschaft. Sie entdecken Regeln und erfahren Konsequenzen für ihr Handeln. Gemeinsam mit Spielpartnern lernen sie, aufeinander einzugehen, füreinander einzustehen, selbst „Chef" zu sein, sich unterzuordnen und auf einer Augenhöhe zu agieren. Sie entdecken ihre Grenzen, lernen, ihre Fähigkeiten zu erweitern oder aber ihre Möglichkeiten zu akzeptieren.

Das gelenkte Spiel
Verschiedene Spiel-Angebote werden entweder im Morgenkreis oder in den gesamten Tagesablauf integriert. Dabei findet zum einen eine gezielte Förderung statt und auch eine Erweiterung von Sach- und Wissenskompetenzen oder sozialen Kompetenzen. Uns ist es sehr wichtig, an den Stärken der Kinder anzusetzen, da hier das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Kindes gestärkt wird. Natürlich wollen wir alters- und entwicklungsentsprechende Aktivitäten anbieten, um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden.
Beispiele für gezielte Angebotesind: Gespräche, Bilderbücher, Geschichten und Märchen betrachten und hören,
Fingerspiele, Gedächtnistraining durch Kimspiele, Kreis- und Singspiele- altbewerte, aber auch neue einführen, Bewegungsspiele und Tanzspiele, Farben, Formen und Größen kennenlernen, Sinnesübungen, Rollenspiele (Theater), kreative Angebote, Feste feiern (Geburtstage, Sommerfeste, Projektabschlüsse,…) Wasser- und Sandspiele, Bau- und Konstruktionsspiele, Gesellschaftsspiele, Memory und weitere Tischspiele und Lieder singen und neue einüben.
Bei all diesen und weiteren Angeboten werden Bereiche wie z.B. Sprachkompetenz, musikalische Förderung, Grob- und Feinmotorik, Umwelterziehung und andere Lernbereiche aus dem Orientierungsplan angesprochen. Auch hierbei findet eine ganzheitliche Förderung statt.

Der Morgenkreis
Unser Morgenkreis ist ein fester Bestandteil des Kindergartens. Im Morgenkreis begrüßen wir uns noch einmal im Gruppenverbund und nehmen wahr, wer an diesem Tage fehlt. Wenn die Kinder Erlebnisse des Vortages oder vorherigen Wochenendes erzählen wollen, ist hier die Gelegenheit dazu. Es finden Besprechungen und gelenkte Tätigkeiten statt. Das können beispielsweise Kreisspiele, Lieder, Fingerspiele, und vieles mehr sein. Hier wird auch über Projekte diskutiert und über deren Verlauf gesprochen. Dabei haben die Kinder die Gelegenheit, sich und ihre Ideen einzubringen. Der zeitliche Rahmen der Angebotsphase richtet sich nach der Art des Themas und den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Im Anschluss daran findet das gemeinsame Frühstück statt.

Naturpädagogik
Ein fester Bestandteil sind unsere Waldtage. Immer eine Woche vor Ostern und Pfingsten, sowie in den Herbstferien erleben wir den Wald oder unsere Streuobstwiese. Wir  entdecken die Natur, ernten unsere Äpfel und lernen den Lebensraum vieler Tiere kennen.
Unser großes Außengelände gibt die Möglichkeit für ein  eigenes kleines Obst- und Gemüsebeet, das die die Kinder das Jahr über bestellen. Kleine Pflänzchen wurden aus Samenkörnern liebevoll großgezogen und Unkraut gejätet. Kürbis, Erbsen, Zucchini, Erdbeeren, Himbeeren und Mais eingepflanzt. Selbstverständlich wird auch geerntet.
 
Entdeckungen im Zahlenland
Die Entdeckungen im Zahlenland verfolgen das Ziel, Kindern schon vor der Schule grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und mit ihrem Leben zu verbinden. Der Aufbau des Zahlbegriffs vollzieht sich bei den „Entdeckungen im Zahlenland“ im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern. Die anschaulichen Bezeichnungen wie „Zahlenhaus“, „Zahlenweg“, „Zahlenland“, „Zahlengarten“ unterstützen den Zugang und regen die Phantasie der Kinder an. Die Zahlen werden als „Freunde“ begrüßt, und gemeinsam werden ihre Wohnungen eingerichtet. Es gibt Geschichten von den Zahlen, passende Lieder und Abzählreime. Rätsel werden gelöst und Pflanzen und Tiere genauer betrachtet. Insbesondere der enge und sehr wichtige Zusammenhang der Zahlen zur Geometrie wird hergestellt und vermittelt.
In den insgesamt 22 Einheiten von Zahlenland 1 und Zahlenland 2 machen sich die Kinder mit den Zahlen 1 bis 10 vertraut und sammeln erste Erfahrungen im Zahlenraum bis 20.
Die Welt der Zahlen und Formen wird in diesem Projekt so in die Lebenswelt der Kinder eingebunden, so dass der Prozess der mathematischen Bildung zu einem fröhlichen und intensiven Erlebnis wird.
Als oberste Leitlinie gilt, den Umgang mit Zahlen als erfreuliches, wertvolles und erreichbares Ziel zu erleben. 

Bewegungserziehung
Einmal wöchentlich findet in der Gruppe gezielte Bewegungserziehung in der Schulsporthalle statt.
Zur Aufbewahrung der Schuhe, beziehungsweise der separaten Turnkleidung stellt der Kindergarten ein Stoffsäckchen zur Verfügung. 

Blockflötenunterricht
Für die Schulanfänger bieten Frau Filip  einen  kostenlosen Blockflötenunterricht an. Dieser findet wöchentlich für circa 30 bis 45 Minuten statt. Die Materialkosten tragen die Eltern.   

Musikalische Früherziehung
Wir bieten Ihnen „musikalische Früherziehung“ in Kooperation mit der Musikschule Neckargemünd an. Frau Käte Stroh begleitet die Kinder einmal wöchentlich. 

Ausflüge und Exkursionen
Ausflüge und Exkursionen (im Rahmen der Projektarbeit und jahreszeitliche Ereignisse) werden mit der ganzen Gruppe oder den einzuschulenden Kindern durchgeführt, zum Beispiel der Besuch bei der Polizei, Feuerwehr, Apotheke, Luisenpark, Bauernhof, und vieles mehr.

Winterkinderkino
Richtige Kinoatmosphäre findet einmal im Jahr zur Winterzeit im Kindergarten statt. Neben einem altersgerechten Film gibt es Popcorn und ein Getränk- dies ist immer wieder ein tolles Erlebnis.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü