Konzept - Kiga

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Leitbild
„Die Anerkennung der angeborenen Würde und dergleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt."
(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Präambel)

Unser Kindergarten ist für alle Familien geöffnet. Daher wollen wir uns von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und insbesondere von der UN-Kinderrechtskonvention leiten lassen. Für uns bedeutet dies, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Traditionen, Geschlechterzugehörigkeit, religiöser Zugehörigkeit und Menschen mit Behinderungen gleichermaßen freundlich zu behandeln und sie in ihrer Würde zu respektieren. Wir akzeptieren keine Aussonderung und wollen Unterschiedlichkeit und Andersartigkeit als wechselseitige Bereicherung erleben. Die Menschenrechte und humanistische Werte wie z.B. Respekt, Achtung, Mitgefühl, Toleranz, Fürsorge, Gewaltfreiheit, Selbstbestimmung und Verbundenheit zur Mitwelt sind eng miteinander verknüpft und prägen uns im Kontakt miteinander.

Pädagogik des Kindergartens
„Wir begegnen uns in den Gemeinsamkeiten und wachsen an unseren Unterschieden." (Virginia Satir, 1916-1988)
 Wir arbeiten nach dem Situationsansatz. Dieser hat sich im Laufe der letzten Jahre fortlaufend weiterentwickelt und viele neuere Erkenntnisse integriert. Wir verstehen den Situationsansatz heute so, dass Kinder etwas verstehen (kognitiv begreifen), mitgestalten und verändern können, je nach Alter und Entwicklung. Kinder sind von Geburt an mit Kompetenzen und Fähigkeiten ausgestattet, sie haben einen aktiven Part im alltäglichen Tun. Die Autonomie nimmt einen immer größeren Raum ein. Ihnen wird zugetraut, eigenverantwortlich zu handeln. Sie sollen befähigt werden, in Situationen ihres gegenwärtigen und künftigen Lebens möglichst autonom, solidarisch und kompetent zu handeln.

Unsere Bildungsziele 
Unsere Ziele sind:
-         jedes Kind in seiner individuellen Persönlichkeit
anzunehmen (Persönlichkeitsentwicklung),       
-         die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen und in 
den Tagesablauf zu integrieren,
-         dass sich alle Kinder in unserer Einrichtung wohlfühlen 
und gerne in den Kindergarten gehen (Gruppenentwicklung),
-         den Kindern einen Erfahrungsraum zu bieten, indem sie 
ihre Stärken und Schwächen erkennen, akzeptieren lernen 
und Stärken ausbauen können,
-         den Kindern die Möglichkeit zu geben, eigene Entscheidungen 
zu treffen und zu vertreten,
-         Altersgerechte Förderung,
-         Gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander,
-         Reger Austausch zwischen dem pädagogischen Personal und 
den Eltern.

Unsere Lernbereiche
Baden- Württemberg hat zum 01. Januar 2006 den „Baden- Württembergischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung" herausgegeben, der für alle Kindertageseinrichtungen richtungsweisend ist. In den Lernbereichen sollen die Kompetenzen des Kindes gefördert werden, sodass es bei Schuleintritt einen möglichst guten Start hat. Der Orientierungsplan lässt sich gut mit unserem pädagogischen Ansatz (Situationsansatz) und der Projektarbeit verknüpfen. Er begrüßt ausdrücklich eine Partizipation (Mitbestimmung) der Kinder und eine gelingende Elternarbeit, mit dem Grundgedanken, dass das pädagogische Personal Begleiter für Eltern und Kinder sein soll. Das Kind wird als geborener Lerner verstanden, das von selbst bestrebt ist, die Welt zu verstehen und Handlungskompetenz zu erwerben. Weil dies aus der Eigenmotivation geschieht, spricht man von „Selbstbildung". Es ist ein aktiver, kompetenter Akteur seines Lernens, nicht das Objekt der Bildungsbemühungen anderer.
Unsere Lernbereiche sind:  Emotionale Entwicklung und soziales Lernen, Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen, Körper - Bewegung – Gesundheit, Sprache und Sprechen, Lebenspraktische Kompetenzen, Mathematisches Grundverständnis, Ästhetische Bildung, Natur und Lebenswelt, sowie Ethische und religiöse Fragen. 
 
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